Teil eines Werkes 
1. Th. (1864)
Entstehung
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deſſen Höhe durch ein altes, ſtattliches Herrenhaus gekrönt wird. Und wenn die Getreidefelder jetzt auch bereits abge⸗ erntet ſind, ſo zeigen doch die Matten, die reichen Wieſen, die ſchattigen Wälder dem Beſchauer noch wenig oder gar keine Spuren des Herbſtes, das Blau des Himmels iſt noch tief und die Strahlen der Sonne ſind noch glänzend und warm wie im vollen Sommer. Es iſt ein Septembertag des wunderbaren Jahres 1811.—

Wir ſelber ſtehen auf einer jener Vorhöhen des Ge⸗ birges, die ſich ſteil aus dem Fluſſe erhebend und als letztes Hinderniß ſeine Fluten zum zürnenden Brauſen und Schäumen zwingend, gegen das Land zu ſanft genug in die Ebenen verläuft. Sie iſt faſt ganz von einem zum Theil noch burgartigen Schloſſe überbaut, welches wir von unſe⸗ rem Standpunkte aus, ſo zu ſagen terraſſenförmig ſich erheben ſehen; ſchlichte, verſchnörkelte, wunderliche Bauten aller Art drängen ſich zuſammen und aufwärts, und wäh⸗ rend hier unten die letzte derſelben ſich als ein ganz ein⸗ faches und nüchternes, einſtöckiges Gebäude erweiſ't, erbli⸗ cken wir droben als höchſten und Schlußpunkt des Ganzen Giebel, Erker und ein paar alte dunkle Thürme, wie das Mittelalter ſie nicht maſſiver und trotziger entſtehen ſah. Vor dem unterſten ſchlichten Bau ſtehen einige Linden, als ſollten ſie ſeine gar zu große Einfachheit verbergen und im Verein mit dem Raſenplatz in der Mitte dem ſich hier aus⸗

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