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offene, jähe Streit und der ſchleichende rachſüchtige Haß— Gott verdamme mich, es war ſchandmäßig, ekel⸗ haft, ſag' ich Euch, und dies Leben ward mir immer mehr verleidet. Denn auch in meinem eigenen Hauſe hatte ich Noth und Quälerei.“
Er ſtürzte ſein Glas aus, und als er es neu ge⸗ füllt, goß er auch dieſes hinunter, dann ſtützte er den Arm auf den Tiſch, die Braue war tief auf das Auge herab⸗ gepreßt, und dieſes ſelbſt ſchaute mit einem Blick darein, von dem ich nicht recht wußte, ob mehr düſtere Trauer darin oder mehr Grimm und Trotz, ſo dunkel war er und ſo ſtarr. 1 „Seht, Junge,“ ſagte er nach einer langen Pauſe zu mir— den Wirth ſchien er zu ignoriren—„Tereſa war anders geworden— ich habe es Euch ſchon vorhin angedentet; aber es ward immer mehr und ſichtbarer, ſeitdem wir damals zurückkehrten; ich wußte das ganz ge⸗ nau, es war von dem Zeitpunkt an. Sie war nicht mehr wie ſonſt, ſie brauste auf gegen ihre Bedienung und Um⸗ gebung in jähem Zorn, ſie ſtrafte grauſam; und von mir zog ſie ſich zurück, ich möchte ſagen, ſie wehrte mich und meine Liebe ab, ſie war kühl und gleichgültig, wenn ich da war; ſie flog mir nicht mehr entgegen, ſie jubelte nicht mehr in ſeliger Luſt an meiner Bruſt auf, wenn ich von einem Zuge zurückkam. Zuweilen preßte ſie noch Lu⸗


