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len unterſtützte. Denn es gab bei uns noch immer genug wilde Geſellen, deren Hauptpläſir im Blutvergießen, im Hinſchlachten, in thörichten Grauſamkeiten beſtand, und die nur mit Gewalt davon zurückzuhalten waren. Dage⸗ gen ſtand er mir und den Meinen wacker zur Seite. Genug, ich hätte ihm gern ſchon vom erſten Tage an vertraut, und ich that es wirklich beinah, als wir erſt einige Zeit mit einander gefahren waren.
„Nur in einem Punkt hatten wir endlich noch ein Ge⸗ heimniß vor einander; ich erfuhr einen Theil ſeiner Ver⸗ gangenheit nicht, und er kriegte nicht zu wiſſen, daß ich ein Deutſcher ſei. Weßhalb? Das weiß ich eigentlich nicht zu ſagen, es müßte denn ſein, daß mir ſein Geſicht zuweilen bekannt erſcheinen wollte, ohne daß ich jedoch anzugeben vermocht hätte, wo, wann und bei wem ich dieſe Züge einmal ſchon geſehn. Am Ende dacht, ich auch nicht viel nach; Ihr wißt wohl ſelbſt, wie leicht man Aehnlichkeiten findet. Hier in dem Neſt läuft mehr als ein Geſicht umher, das ich vor Zeiten an Orten ge⸗ ſehn, von denen der hieſige Beſitzer deſſelben nie auch nur den Namen gehört.
„Wir fuhren nach achtwöchentlichem Kreuzen und nach einigen weiteren guten Fängen wieder nach Haus, ſchwer beladen und in der beſten Laune von der Welt; es war kein Mann an Bord, der nicht zufrieden geweſen


