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ſtreifte, der neben dem Rittmeiſter ſtand.„Wie wagt Ihr mir ſo Etwas zu ſagen?“
„Geduld, Geduld!“ ſagte er mit derſelben ſpötti⸗ ſchen Ruhe.„Erhitzt Euch nicht; es iſt kein Geheimniß. Ich wage das, weil ich's weiß, weil es mir der hier ge⸗ ſagt hat,“ ſetzte er hinzu und legte ſeine breite Hand auf den dicken rauhen Kopf des jetzt ruhig neben ihm ſitzenden Hundes.„Und der lügt nicht, Mamſell Wilke.“
„Das ſoll der Oberſt erfahren, Ihr alter—“ mur⸗ melte ſie und wandte ſich, die Treppe hinaufzuſteigen. „Er ſoll mir Recht ſchaffen.“ b
„Ja, darin ſind wir Eines Sinnes,“ war die phleg⸗ matiſche Antwort des Alten.„Und nun fort mit Euch, Kinder,“ ſprach er dann gegen die umherſtehenden Leute weiter.„Habt Ihr nichts Beßres zu thun, als da herum⸗ zuſtehen?— Eine von Euch Dirnen leuchte der Mamſell hinauf, ihr Licht liegt da hinten im Gange.— Kommt, Geßler! Alloh hier, meine Hunde!“ Und damit wandte er ſich und führte den Lieutenant in s Zimmer zurück.
„Na,“ ſagte er dort,„das iſt nun die„artige, be⸗ ſcheidene und gebildete Mamſell Wilke“, die uns mein hochzuverehrender Vetter zur Unterhaltung für die Elſe hergeſchickt hat. Was denkt Ihr, Vetter 84
* Sternfeld zuckte die Achſeln.„Die iſt das nicht, Herr von Werth, die ich beim Oberſten Seeſtröm unter


