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bis an's Ende der Schlucht verfolgen konnten, und die nur wenig über ihren Standpunkt emporragten.
„Die Bäume ſind alt genug,“ erklärte der Förſter, „denn ſie ſind noch unter dem Herzog Georg Wilhelm ge⸗ pflanzt, aber ſie haben da im feuchten Grunde nur ein langſames Gedeihen.“
„Aber was iſt denn da drunten?“ fragte der junge Mann, nur um etwas zu ſagen, da die Erinnerung an die Sängerin und ihren Geſang, welche bisher durch die poli⸗ tiſchen Geſpräche und durch das, was ihn ſelber und ſeine Zukunft betraf, in den Hintergrund gedrängt war, ihn, wie wir ſchon angedeutet, ſtets unwiderſtehlicher überkam und ihn ganz erfüllte.
„Ihr müßt es ſelber ſehn, ſage ich,“ entgegnete der Förſter lachend.„Wenn wir einmal mehr Muße haben, will ich Euch hinabbegleiten. Da geht der Weg. Jetzt aber wird's Zeit nach Hauſe zu gehn. Es mag gerade Mittag werden, und das Frühſtück haben wir ſo ſchon vergeſſen.“
Sie ſchritten fort und fort, ohne ſich noch viel zu un⸗ terhalten; der Fremde hing ſeinen Gedanken nach, die ihm, wie der Förſter bei ſich meinte, freilich genug geiſtige Be⸗ ſchäftigung geben konnten, und der Alte ſah ſich derweil ſeine Beſtände an. Da hatten ſie beide zu thun.—
„Singt ſie jeden Abend ſo?“ fragte der junge Mann endlich plötzlich. Der Förſter ſchaute überraſcht auf, verſetzte dann aber


