Teil eines Werkes 
4. Bd. (1869)
Entstehung
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übrigens dem Herrn durchaus nicht zu nahe treten, nur ſehe ich ſeine Stellung für eine andere an, als die Läſterer annehmen zu wollen ſcheinen. Es gibt aber 8 überdies, wie ich erfahren habe, ein Gerücht, das alle Schuld, ja mehr als nur dieſe, auf der Seite des Gatten finden will. Ich habe mich darüber nicht zu äußern. Nur bitte ich Sie, halten Sie Ihr Urtheil noch zurück. Die Aufklärung wird nicht ausbleiben. So war es bisher geweſen. Und nun trat plötz⸗ lich eines Abends der jetzt zum Legationsſecretär avan⸗ eirte Herr von Arnaud zu den beim Italiener ver⸗ ſammelten Bekannten mit der Nachricht ein, daß er eben auf dem Bahnhofe den gerade anlangenden Da⸗ 1 gobert geſehen und begrüßt habe. Allein? riefen ſie neugierig und mit ſpottenden Mienen.Oder riskirte es auch das Dämchen Allein, meine Herren! unterbrach Arnaud ſie, ſelbſt mit leichtem ſpöttiſchen Lächeln.Es ſteckt hier ein neues, wie es aber ſcheint, für den theuren Dago⸗ bert nicht gerade ſchmeichelhaftes Geheimniß. Denn da ich mir die Bemerkung erlaubte, daß ſeine Ankunft die Geſellſchaft nicht wenig überraſchen müſſe, meinte er mit ſeiner Sie kennen ihn ja! allergrämlichſten 5 Miene, daß er ſeiner Ueberzeugung nach ſchon viel zu lange fortgeblieben ſei und das langweilige Bade⸗