Teil eines Werkes 
3. Bd. (1869)
Entstehung
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Daß Charlotte ſie nicht erhebt, das begreife ich, Pfarrer, entgegnete Bilingsfelden düſter und brach ab, da die Haushälterin eben das verlangte Frühſtück her⸗ einbrachte und auf dem Tiſch ordnete. Die Aufforde⸗ rung Floriau's, zuzugreifen, lehnte er ab.Hernach vielleicht, ſagte er zerſtreut.Jetzt haben wir Anderes zu thun. Mein Bericht kann nicht ganz kurz ſein und dazu muß ich auch von dem Briefe des Nichtswürdigen mehr erfahren. Und die Zeit drängt. Ich hörte auf der Station, daß um zehn Uhr der Eilzug vorübergeht; ich darf ihn nicht verſäumen.

Und erſt, da ſie wieder allein waren, fuhr er fort: Alſo ich begreife Charlottens Schweigen und Ver⸗ ſchwinden, ja ich könnte es mir auch von Fräulein Henriette erklären, wenn ſie einerſeits wirklich einge⸗ weiht iſt, und wenn andererſeits ich will wünſchen, daß ich mich über ſie und ihre Stellung getäuſcht habe, brach er ab.Es iſt da irgend etwas nicht, wie es ſein ſollte, und dieſe Lüge des Grafen und Henriettens völliges Verſtummen ſpricht leider eher für als gegen mein Mißtrauen. Genug aber, redete er von neuem weiter und fuhr ſich langſam mit der Hand über Augen und Stirn,was geſchah, iſt von der Art, daß für jede Frau von Gefühl, von Herz und Ehre nur die augenblickliche Trennung übrig bleibt oder der Tod⸗