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rire nur, Couſine, und verwahre mich— in verletzend⸗ ſter Weiſe von ihr zurückgezogen habe, ſo, daß das erſte Wort, welches man von ihm vernahm, die An⸗ zeige ſeiner Verlobung mit ſeiner zweiten Gemahlin war.“
Charlotte hatte ihn ohne einen Laut ausreden und ihr
Auge mit unverwandtem, ernſtem Blick auf ihm ruhen
laſſen.„Das glaub' ich nicht von meinem Vater“,
ſagte ſie jetzt in ruhigem, aber entſchiedenem Tone. „Es ſtimmt weder zu ſeinem Herzen, noch zu ſeinem geſammten Weſen. Am allerwenigſten aber verſtehe ich, wie gerade er, nach ſolchen Vorgängen, Ihrer Familie hätte— bleiben wir bei dem Ausdruck— feind⸗ lich werden und bleiben ſollen.“
„Das ſagte ja auch ich ſchon, meine Couſine“, ver⸗ ſetzte Dagobert geſenkten Blicks mit noch bemerkbarerer Befangenheit.„Und ich muß wiederholen, daß ich mich durchaus gegen die Annahme verwahre, als habe ich Ihnen da etwas völlig Feſtſtehendes, auch von mir Geglaubtes erzählt: ich referirte nur, weil Sie es ſo verlangten. Nur eins könnte vielleicht für die Rich⸗ tigkeit ſprechen: meine Tante ſchien den Namen Ihres Herrn Vaters niemals hören zu können, ohne daß ihr Thränen ins Auge kamen, und— ſie iſt unverheirathet geblieben. Bei ihr iſt überhaupt von keiner Feind⸗
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