ſind wir deſſelben ſicher. Und wie wäre ſonſt Jemand im Stande, es uns zu ſtehlen? Zumal dieſe Othma⸗ ringen! Aber bei dem Namen fällt mir etwas Anderes ein, das mir heute durch den Kopf ging und das ich Ihnen ans Herz legen möchte, gerade für die Zeit meiner Abweſenheit. Hat Ihre Hoheit Ihnen mitge⸗ theilt, daß ſie heute Morgen die alte Baronin Vögels⸗ bach und ihren Sohn, den Felix Eylingshauſen, em⸗ pfangen hat?“
Die Prinzeſſin ſchüttelte den Kopf.„Nichts. Meine Tante war, wie ich ſagte, ſehr zerſtreut, verlegen, ich weiß nicht, wie. Aber was meinen Sie? Ich kenne jene Leute kaum dem Namen nach.“.
„Frau von Vögelsbach iſt eine Schweſter jenes alten Herrn von Othmaringen, des Schwarzkünſtlers, wie der Prinz ihn neulich hieß, und durch ihre frühere Heeirath mit dem Grafen Eylingshauſen meine leibliche Tante. Dies nebenbei. Die Eylingshauſen und Vögels⸗ bach ſind— ſche Geſchlechter und mein Vetter Felix iſt daher auch bis jetzt in den dortigen Dienſten geweſen. Nun wünſcht aber die Mutter und wünſcht er ſelber in die unſerigen zu treten, weil er ſich mit jener kleinen Charlotte Othmaringen, ſeiner Couſine, verlobt habe—“
„Mit Ihrer Waldblume, Friedrich?“ fragte die Prinzeſſin hörbar voll Intereſſe dazwiſchen.


