keiten benutzten, ſonſt ſtets verſchloſſenen großen Feſt⸗ räume, und zu der Thür, welche in Eleonorens Zim⸗ mer und den Flügel der Prinzeſſin führte, hatte weder dieſe letztere noch Jemand von ihrer Umgebung jemals einen Schlüſſel gekannt. Und dennoch war der Ein⸗ gang jetzt offen!
Einen Augenblick ſtand die Dame und ſchaute finſter in das Dunkel hinein; dann ſchloß ſſie aus dem Ge⸗ räuſch hinter ſich, daß man die Ohnmächtige herein⸗ trage, und trat zurück, und— zuckte zuſammen und machte wieder raſch einen Schritt vor, wo ihr in jäh auf⸗ leuchtender Helle plötzlich ein Fenſter ſichtbar wurde. Drüben im Südflügel, wo das Fürſtenpaar wohnte und auch die Gemächer lagen, in denen wir uns neu⸗ lich Abend befanden, ſchlug aus einem Fenſter des zweiten Stocks eine mächtige Flamme heraus.
Die Prinzeſſin eilte zurück und zog die Thür ins Schloß— keine Sekunde zu früh, wenn es unbekannt bleiben ſollte, daß ſie geöffnet geweſen, denn eben kamen ihre Kammerfrau Roſalie und eine jüngere Die⸗ nerin mit der Ohnmächtigen ins Wohnzimmer.
Sie nahte ſich raſch mit einer Frage, aber die Antwort vernahm ſie nicht, da in dieſem Moment auch Anna zu ihr herantrat und leiſe ſagte:„Der Herr


