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und ließ das im Gemach herrſchende Dunkel ſo zu ſagen nur um ſo auffälliger werden.„Es iſt hier erſchrecklich dunkel, Hoheit“, ſagte ſie auch.„Wollen Sie kein Licht haben? Ich kann's ja ſelber anzünden.“
„Thu's“, verſetzte die Prinzeſſin kurz, die ſich erſt jetzt vom Fenſter abwandte, wo ſie während Anna's Abweſenheit geſtanden.„Eleonore in ihrem Zimmer?“
„Nein, Hoheit, im Salon.“
Die Prinzeſſin blieb ſtehen.„Du willſt doch nicht etwa ſagen—“
„Ich will gar nichts ſagen, Hoheit. Ich habe mich eben nur nach Ihrem Befehle gerichtet und mich nicht weiter umgeſehen.“
Der Flügel, in welchem die Prinzeſſin wohnte, war der gleiche, wo ſie vordem mit ihrer Erzieherin ge⸗ hauſt und auch ſpäter bis zu ihrer Vermählung gelebt hatte. Der vorhandene Raum war völlig genügend, ja behaglich für ein ſo junges Kind, ſeine wenig zahl⸗ reiche Umgebung und die immerhin kleinen und ein⸗ fachen Lebensverhältniſſe, wenn auch Conſtanze von jeher einer gewiſſen Selbſtſtändigkeit genoſſen und ſo zu ſagen von Jugend auf eine Art von eigenem klei⸗ nen Hofſtaat gehabt hatte. Sie war zu jener Zeit und in dieſen Räumen ſo glücklich und in der folgenden ſchrankenloſen, öden Pracht ſo unglücklich geweſen, daß


