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bleiben, und wahr iſt's, daß der Herr Prinz das Fräulein ſchon ein paar Mal geſprochen hat, hier, in unſerer Wohnung, in dem Zimmer Fräulein von Berin⸗ gen's.“
„Eleonorens? Anna, das iſt nicht wahr!“ rief die Dame zürnend.
„Das iſt wahr, Hoheit. Das hat man mir freilich auch zugetragen, aber ich weiß es nebenher auch von mir ſelber. Fräulein von Othmaringen kam am Tage nach jener Soirée nachmittags, um Fräulein von Be⸗ ringen zu beſuchen.“
„Es iſt wahr, ſie ſind vertrauter, als mir lieb iſt“, ſprach die Prinzeſſin nachdenklich.„Ich liebe Hildegard Othmaringen nicht. Aber Eleonore war damals gar nicht daheim, mit mir ausgefahren; ich weiß das gut, denn ſie beredete mich ſelber zu der Fahrt, und wir ver⸗ weilten ſo lange in den Gewächshäuſern von Schwaneck, daß wir erſt bei vollem Dunkel zurückkamen.“
„Sie beredete Eure Hoheit?“ fragte die Dienerin in gar beſonderem Ton.„Da wird's immer kurioſer, oder vielmehr, da ſtimmt's noch beſſer. Sie hat um Fräulein von Othmaringen's Beſuch gewußt und ſie bitten laſſen zu warten. Das Fräulein iſt darüber beſtürzt und ſehr verlegen geworden, hat gehen wollen, iſt aber endlich doch geblieben, im kleinen blauen Salon,


