Teil eines Werkes 
1. Bd. (1869)
Entstehung
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wohl die Zuträger vermuthen dürften, obgleich dieſe ſicher nicht aus Theilnahme zu mir kamen.

Die Dame war am Fenſter ſtehen geblieben und ſchaute, die ein wenig blaſſe Wange auf die Hand gelegt, beinahe finſtern Blicks in das melancholiſche Abendbild hinaus, das ſich ihrem Auge darbot. Denn obgleich es noch kaum die Tageszeit war, dämmerte es doch draußen bereits, während es im Zimmer ſchon dunkel wurde; über den kleinen Hof hinaus und durch den Park hin, der ſich links öffnete, lag ein feuchter, grauer Nebel, faſt jede weitere Ausſicht verhindernd, und vereinigte ſich auſwärts mit dem todten Grau, welches tief herabſchattete. Und nirgends regte ſich etwas wie Leben, es müßte denn der Poſten geweſen ſein, der drüben am nächſten Schloßflügel unhörbar und kaum ſichtbar im Nebel auf und ab ging, oder es wären denn die ſchwarzen Vögel geweſen, die mit heiſerem Gekrächz auf den hohen Dächern des Schloſſes oder drüben in den laubloſen Wipfeln des Parks ihr Nachtquartier ſuchten. Kurz, es war etwas Troſtloſes in dieſem ganzen Anblick, und weſſen Stimmung ohne⸗ hin eine ſchwere und trübe war, der mußte den Eindruck in noch verſtärktem Maße empfinden. Das zeigte ſich auch an der Dame, die nach einer kleinen Pauſe auf die letzten Worte der Andern nicht mehr in erregtem,