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wie es mich erfüllt!— Aber den Andern, den Fremden und Kalten— nie, nie! Es bleibt Alles in mir ſtill und kalt, und was auch die Stimme einmal Dir und dem Vater zu Liebe verſucht, das Herz ſagt nicht Amen dazu.“
Frau Conſtanze ſchüttelte den Kopſ.„Biſt Du ſo ſicher, mein Kind, daß Du immer diejenigen um Dich findeſt, denen Du Dich erſchließen, denen Du Dich hin⸗ geben kannſt?“ fragte ſie ernſt und ein wenig zögernd, denn es regten ſich in ihr noch andere Gedanken, denen ſie nicht Worte zu leihen wagte.„Biſt Du ſo ſicher, daß Du immer findeſt, die Dich verſtehen und Dich würdigen, wie Du es verſtehſt, wie Dein Ta lentes verlangt? Denn glaube nur, mein Kind“, fügte ſie beinahe traurig hinzu, neine Gabe wie die Deine, die empfängt der Menſch nicht und birgt ſie nicht in ſich wie einen Theil, wie ein Stück ſeines Weſens, das abhängig iſt von ſei⸗ nem Willen, ſeinem Entſcheiden; ſondern ſie hat ihr eigenes Leben, ihre eigene Kraft, ihren eigenen Willen und ihr eigen Recht, die ſich vielleicht zurückdrängen, aber nicht beſiegen laſſen. Und wehe dem Menſchen, wenn ſie ſich einmal auflehnt gegen den Zwang und die Feſſeln, die, ſei es ſeine Kurzſichtigkeit, ſeien es un⸗ glückſelige Verhältniſſe, ihr auferlegt haben; wenn ſie nach ihrem Recht verlangt, ihr Leben gegen ſeines, ihre


