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Eine Geschichte von damals / von Edmund Hoefer
Entstehung
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erſchreckt, für die Bewohner dieſer Striche wenig mehr als ein recht friſcher und ihnen ſehr gewohnter Hauch.

Das fuhr jetzt im wilden Raſen über die Ina⸗Ge⸗ genden und brauſte herab mit athemberaubender Kraft, mit peitſchenden Schauern von Regen, Schnee und Schloſſen, und wenn's auch drunten im dichten Walde verhältnißmäßig ruhiger war, ſo ſchlugen doch droben die ſtarken Kronen ächzend und knatternd an einander, die ſchlanken Buchen⸗ und Ahornſtämme zitterten und ſchüttelten ſich, wie in Todesangſt, und ſelbſt die uralten Eichen bebten leiſe unter dem Tod drohenden Umſchlingen des finſteren Feindes.

Der Bauer jagte dahin auf dem ſchmalen Wege, wo er neulich mit dem Müller gegangen, und trieb das müde Pferd unaufhörlich durch den aufſpritzenden wäſſe⸗ rigen Schnee, zur Anſpannung ſeiner letzten Kräfte. Ihn kümmerte es nicht, daß hie und da ihm zur Seite eine prachtvolle Krone knarrend brach, oder ein Stamm von dem tobenden Wirbel wie aus der Erde gedreht, ächzend ſeitwärts ſank und hineinſchlug in das Gezweig' ſeines ſtärkeren Nachbars. Ihn kümmerten nicht die Zweige und Zweiglein, die durch die Luft ſauſten, hie und da die Bahn beſtreuten und ein paarmal ihn ſelbſt oder das Pferd ſtreiften. Fort, nur fort! Hiſt hoh, Brauner! Hinter der Baumannswieſe, wo der freiere Raum der