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Eine Geschichte von damals / von Edmund Hoefer
Entstehung
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durfte. Beides erreichte ſchon damals Niemand ohne beſondere Protection und Erlaubniß.

Wie dem Allen aber auch ſei wir wiſſen bereits, daß der Bauer jede Annäherung zurückwies und fortan einſam auf ſeinem Hofe lebte. Er verkehrte mit Niemandem im Dorfe, außer mit dem einen, vorhin erwähnten Verwandten; er verheirathete ſeine drei Kinder mit Frem⸗ den, und auch der Sohn lebte nach Rolof's Tode in gleicher Weiſe fort. Erſt in der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts heirathete ein Sohn vom Buſchhofe wieder ein Mädchen aus Stepnitz und kam ſeitdem mit den alten Nachbarn nach und nach in einige Berührung. Lebhaft und freundlich geſtaltete ſich der Verkehr aber auch jetzt noch nicht; die Werdenhagen ſahen mit einer Art von Hochmuth auf die Dorffamilien herab, von denen ſie kaum eine ſich ebenbürtig erachteten. Sie hatten dazu freilich auch ein gewiſſes Recht, denn ihr Hof ſtand an Umfang des Gebiets und an Freiheiten nur den großen Rittergütern nach; das Areal war bei jeder möglichen Gelegenheit vermehrt worden, der Forſt gehörte ihnen auf eine weite Strecke hinaus und in ſeinen werthvollſten Beſtänden, und der Reichthum der Familie war um ſo mehr angewachſen, da man ſtreng an dem alten Herkom⸗ men hielt: der älteſte Sohn erbte Hof und Vermögen, während alle übrigen Kinder ſich mit einer verhältniß⸗