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Hauſe zurückbrachte, war er ein ſo edler, wackerer Junge, wie ich je einen geſehen, und ein Menſch, auf den ſeine Eltern ſtolz ſein mußten. Sie waren auch nicht blind ge⸗ gen ſeine Vorzüge, zumal der Vater nicht, der damals ge⸗ rade etwas freier. Nur war's traurig, daß er ſeinen Kin⸗ dern früher zu fremd geblieben, um jetzt ſchnell und leicht ſte wirklich ſich nahe kommen zu ſehen. Es kann auch ſein, daß er ſelber nicht den rechten Ton getroffen hat, doch kann ich dies und alles Folgende wenig beurtheilen, da ich damals ein Amt in D. erhielt und durch daſſelbe vom häufigen Beſuch des mir ſo vertraut gewordenen Kreiſes in der Abtei zurückgehalten wurde. Dann— um das jetzt ſchon zu ſagen— kamen Jahre, wo der Verkehr zwiſchen uns gänzlich aufhörte. Erſt nach dem Tode der Baronin traf ich hier und dort wieder mit dem Baron zuſammen, kam auch in ſein Haus, allein niemals iſt das, was in⸗ zwiſchen mit Ruprecht geſchehen, zwiſchen uns beredet worden.
„Laſſen Sie mich kurz ſein, junger Freund. Ruprecht iſt damals, von ſeiner Mutter beſonders, nicht nur falſch behandelt, ſondern— grade heraus— mißhandelt wor⸗ den. Man trat ſeinen billigſten und menſchlichſten Wün⸗ ſchen entgegen, man rief ſchier mit Gewalt den alten Trotz in ihm wach. Sein Vater war zu jener Zeit wieder wenig auf Engelsöe, erſuhr, zumal er das Vertrauen des Sohnes nicht beſaß, auf's neue faſt nur durch ſeine Ge⸗


