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Sie müſſen auch darum fort, damit ich ruhiger an Sie denke, ruhiger und feſter für uns handle. Denn das Han⸗ deln hier iſt meine Sache. Ich weiß, daß ich dabei mehr als einem Kampfe entgegen gehe, aber ich weiß auch, wie ich ihn durchzuführen habe, wenn die Zeit dazu ge⸗ kommen iſt. Zuerſt muß Ihre Zukunft geſichert und feſt ſtehen. Einem Soldaten läßt mein Großvater mich nicht, und ohne deſſen Segen werd' ich keines Menſchen eigen. Ich ſehe aber ein, jetzt, wo der Krieg droht, können Sie nicht aus Ihrem Stande. Alſo Geduld für uns Beide, Ruprecht!— Sorgen Sie nur für ſich und meinen Va⸗ ter. Aber wie ich Sie und ihn kenne, müßt Ihr Freunde ſein und— der liebe Gott wird das Weitere fügen. Le⸗ ben Sie wohl, Ruprechk!“
Er raffte ſich auf, denn er hatte bisher wie im Traum geſtanden und ihren Worten gelauſcht, die ihm ein Glück zeigten und es ihm auf eine Weiſe ankündigten, wie er es weder zu hoffen, noch zu ahnen vermocht.„Ja, ich ſehe es ein,“ ſagte er,„wir ſcheiden am beſten ſo ſchnell. — Sagen kann ich Ihnen nicht, was ich noch in mir habe. Das werden ſchon Andere thun. Und dann, Diana—“ er legte nochmals die Arme um ſie—„dann— nehmen Sie zurück, was Sie eben mir geſagt,— ich werde Sie dennoch ſegnen bis zum letzten Hauch meines Lebens als den holdſeligſten Engel, der jemals einem Menſchen die ſchwerſte und trübſte Lebensſtunde zur ſchönſten und hell⸗
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