Teil eines Werkes 
1. Theil (1861)
Entstehung
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dern Pfarrer, meinte der Baron gutgelaunt.Meine Sache wäre ſolch' Leben auch nicht, ſprach er ernſter weiter.Ich liebe das Militär überhaupt nicht beſonders, wißt Ihr, und verſtehe es nicht, wie ein freier Mann ſich in ſolche Banden begeben, ſich in ihnen wohl fühlen kann. Wir haben ſchon darüber geredet, junger Freund. Deſſen⸗ ungeachtet aber ſehe ich ein, daß Andere, und zumal Jün⸗ gere, auch anders denken können, denken müſſen. Und was Du vom Frieden ſagſt, Alter darum beklage ich den Krieg nicht, wenn er kommt. Es war ein fauler Friede! Vielleicht, daß uns ein neuer Krieg einen beſſeren bringt, in dem das Leben auch wirklich friſch und gedeihlich bleiben kann! Ich halte Sie nicht, lieber Münch, ſchloß er freundlich.Der Mann muß wiſſen, was er zu thun hat, und es wäre unbillig und egoiſtiſch, ihm dabei entgegen ſein zu wollen. Müſſen Sie reiſen, ſo wiſſen Sie, daß Ihnen Pferde und Wagen zu Dienſten ſtehen. Doch reden wir darüber nach Tiſch noch weiter; Sie kommen heut immer noch bis D., wenn Sie einmal fort wollen. Und dabei fällt mir ein, unterbrach er ſich plötzlich,Ehren⸗ ſtein hat ja auch an Sie geſchrieben. Sie finden den Brief in Ihrem Zimmer; ich ſchickte ihn vorhin hinüber. Wie man ſo vergeßlich ſein kann!

Er wird endlich von meiner Anweſenheit gehört haben und mich auszanken, meinte Ruprecht lächelnd. Und unrecht hat er nicht. Es iſt unverzeihlich, daß ich