kind, und bitte alſo ab. Bin geſtern nach Hauſe gekom⸗ men und mußte heut mit dem alten Paul reden. Es iſt da in Wolden eine dumme Geſchichte paſſirt— ein an⸗ dermal davon! Nun aber,“ fuhr er luſtig fort,„wie kannſt du mich ſo anſchnauzen? Sind doch nicht mehr beim Re⸗ giment, Herr Oberſt! Was ſoll dein Begleiter da von uns denken und vom Ton, der hier zu Lande herrſcht?“ Und ein raſcher Blick ſeiner dunklen, aber gutmüthigen Augen maß den jungen Mann.
„Hor, Alter,“ verſetzte Hohenfeld ernſter und nahm die Pfeife aus dem Munde und ſtrich den Bart mit einer gewiſſen nachdenklichen Weiſe,„es iſt, weiß Gott, ſchade, daß du nicht bei mir eingeſehn. Wir hätten dieſe Affaire bereden können. Denn der da,“ wandte er ſich, mit einer Handbewegung auf den Reiter deutend, zu ſeinem jungen Begleiter,„iſt für Euch der beſte Bundesgenoſſe, Schatz, ein beſſerer als ich. Hans Adam gilt viel bei ſeinem Bru⸗ der, dem großen Baron, und bei den Damen. Wen er un⸗ ter ſeine Flügel nimmt, iſt geborgen; er iſt breit genug, ſeht Ihr.“
Der junge Mann und der Reiter lachte. Dann meinte aber der Letztere:„He, was iſt los, Hans Adam? Plänkelſt ja! Sag; lieber„d'rauf!“ wie ſonſt zu Deinem Regiment, und brich durch! Heraus damit! Wollt zur Abtei? Wer iſt der Herr?“
„Habe niemals viel von der Diplomatie verſtanden


