dem Gürtel blendend weißen Schaums, mit dem ſie ſelber die Grenze ihres luſtigen Treibens bezeichneten. Die Sonne gaukelte auf ihnen mit tauſend und aber tauſend Lichtern, und tauſend und aber tauſend Möven und Ufer⸗ ſchwalben ſchoſſen über ſie hin in halsbrechenden Wendun⸗ gen und fuhren, vom Sonnenſtrahl getroffen, fern und nah wie leuchtende Punkte durch die blauen Höhen.
Die Zweige der Weiden, welche die rechts entlang ziehende Landſtraße bald dichter, bald weitläufiger einfaß⸗ ten, wiegten ſich behaglich im kühlen Winde; das feine Laub flüſterte und wiegte ſich ſo friſch und rein, als ſei es ſo eben meiſt aus den Knospen geſchlüpft. Zwiſchen den alten Stämmen trieben die Schmetterlinge ihr Weſen, der Trauermantel und der große Fuchs, die Ordensbänder und all' das kleine Geſindel, das von den jenſeits ausgebreite⸗ ten Feldern und Wieſen herüberhuſchte, um ſich hier ein⸗ mal vom Winde durchſchütteln und wiegen zu laſſen. Denn dort drüben zog er ſchon leiſer vorüber, ließ die Spitzen
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der üppigen Gräſer nur gelinde ſchwanken und ſäumte ſo
lange bei ihnen, daß er, endlich auf den Wald treffend, der weiter rückwärts dies Strandbild grün und dicht abſchloß, kaum noch das Geblätter der hohen Wipfel zu regen ver⸗ mochte. 3
Oh, es war herzerquickend hier am Strande, zwiſchen der luſtigen See und dem fröhlich aufathmenden Lande! Und wie ſich das alles verband— die Klarheit und die


