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Pfarrers verbeſſerte und in dem wir Bollhorn erkannt haben, in einem kleinen, traulichen Zimmer und ſagter dieſem, daß er von heute an hier wohnen werde.
An milden Sommertagen ſitzt oft ein ältlicher, ſtiller Mann ganz allein in der Kirche zu Zierfels und ſchaut nach dem Altar und ſieht vor ſeinen träumenden Blicken dort eine Trauung vollziehen. Geſtalten, die dem Tauf⸗ becken entſteigen, verdecken plötzlich das Bild. Helden ſind es, die das Schwert zu führen wiſſen, Herrſcher mit Kro⸗ nen auf dem Haupte, Männer ſind es, die bald wild und trotzig, bald groß und edel einſt tauſend Menſchenherzen überwältigt haben und jede der Geſtalten hat einen ver⸗ wandten Zug von dem Träumenden. Dieſes Taufbecken iſt das Grab ſeines Genius. Was von Unſterblichkeit noch übrig blieb, widmet ſich den zwei lieblichen Kindern, die draußen vor der Kirchthüre ſchweigend warten, bis der 4 alte Freund aus ſeinen Träumen erwacht und mit ihnen Hand in Hand den Heimweg antritt. 8
Ende des zweiten und letzten Theils.


