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einzige Stück aus der Hinterlaſſenſchaft der Tragödin, das von den übrigen getrennt iſt. Es hängt in der Wohnung der Madame Marinelli. Noch fehlt das Portrait von Laura Braag ſelbſt, ein Stahlſtich, der nach ihrem Tode in den Kunſthandlungen erſchien. Froſt hat ihn von der Mutter ſeiner Braut noch nicht zurück erhalten, er will nicht drängen, vielleicht trennt ſie ſich nicht gern davon.
Im Comptoir von Johannes Mahlmann liegen mäch⸗ tige Stöße gedruckter Rundſchreiben; ſie enthalten die Mittheilung, daß Froſt als Theilhaber in das Geſchäft aufgenommen worden iſt.
Die Arbeiter in der Fabrik haben in aller Stille für das Brautpaar ein koſtbares Hochzeitsgeſchenk angekauft und Hunderte von Frauen⸗ und Mädchenhänden winden Kränze und Guirlanden— kaum weiß man, wo ſie alle Platz finden ſollen.
Und dennoch haben ſie alle Platz gefunden. Verwun⸗ dert blickt heute mancher Touriſt vom Bord der vorüber eilenden Dampfer nach der Villa am Ufer, die mit ihren bekränzten Säulen, Fenſtern und Balkons einem Feenpa⸗ laſte gleicht. Alle Gänge und Thüren im Innern ſind mit Kränzen und Guirlanden geſchmückt. Im Salon, wo der Flügel ſteht, hört man ein Klingen von Gläfern. Unter der kleinen Geſellſchaft feſtlich geſchmückter Herren und


