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Und da das Herz nicht mit einſtimmte, ſo ſchwieg er wieder ſtill und wandte den Blick ab von den ſonnigen Höhen und wanderte gebeugten Hauptes dahin.
Er hatte das vor ihm hergehende Brautpaar erreicht und ging, ohne es anzuſehen, an ihm vorüber. Ein vom Winde bewegtes Blatt hätte hingereicht, den Mann, deſſen Seele unter einem ewigen Wetterdräuen ſtand und bebend den vernichtenden Strahl von oben erwartete, auf's Höchſte zu erſchrecken,— um wie viel mehr der laute Ausruf, den Froſt, als er den Fremden erblickte, plötzlich ausſtieß! Wie vom Blitze getroffen zuckte dieſer zuſammen, mit ſcheuem Blicke ſah er Froſt an. Er erkannte ihn und wollte fliehen, — aber ſeine Füße verſagten, Centnerſchwere hing ſich an ſeine Sohlen und ein gewaltiges Beben ſchüttelte ſeinen ganzen Körper, als ſein Blick auf Laura fiel!
„Was ſoll ich thun!“ rief er zähneklappernd und ſeine Augen traten aus ihren Höhlen, während ein ſchmerzlicher Zug um ſeinen Mund in den Ausdruck des Entſetzens überging,„was ſoll ich thun, daß Du mich nicht mehr verfolgſt?! Iſt das Winken Deines Schattens nicht fürch⸗ terlich genug? Jetzt iſt Dein Fleiſch und Blut aus dem Grabe geſtiegen, um mich zu richten. Das iſt der letzte Tag, den ich geſehen habe. Ich fürchte mich nun nicht mehr vor dem Schaffot, denn Du biſt ſchrecklicher! Aber Du ſollſt mich nicht haben, das Geheimniß, das mich an


