Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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Paſſagier jetzt wieder führte, wohl that, wurde ſehr geſprächig.

Ich habe ſeit den zwei Tagen, daß ich die Gegenden des Stromes bereiſe, wohl drei verſchiedene Dampfboote benutzt, äußerte der Fremde, dem ein feinerer Beobachter hätte anſehen können, wie er ſich zwang, von gleichgültigen Dingen zu reden,wo mich die Gegend lockte ſtieg ich ab, und am nächſten beſten Stationsplatz, zu dem mich meine Wanderung führte, erwartete ich das nächſte Dampfboot.

Der Schiffer freute ſich ungemein über die erfreuliche Umwandlung des Fremden und war im Innern faſt ſtolz, mit ihm über Allerlei reden zu können.

Als der Nachen am Ufer angekommen war und der Paſſagier ausſtieg, um nach der Stadt zu gehen, ſchien es, als trennten ſich zwei alte Bekante von einander.

Der Fremde blickte ſich nach dem Fährmann im Gehen öfters um, nickte ihm zu und dann wieder nach den Bergen ausſchauend ſummte er vor ſich hin ein Lied. Aber das Herz wollte nicht mit in die Melodie einſtimmen und das Auge wollte ſich nicht an dem Sonnenglanze erfreuen, der über Berg und Thal ſich ausbreitete, nicht an den grünen Wieſen, den dunkeln Aeckern und den hellſchim⸗ mernden Weinbergen, die abwechſelnd mit einſam ſtehenden Villen und bunt hingeſtreuten Dörfern zu beiden Seiten des majeſtätiſchen Stromes emporſtiegen.