Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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jemehr ich einſt meine Abhängigkeit von ihm empfinden mußte, deſto erbitterter haßte— mit dem Gott Mercur. Sein Reich, das in Vogelperſpektive jetzt tief unter mir lag, kam mir nicht mehr ſo trübſelig vor, als ehemals, wo ich mich da unten ſelbſt noch in engen Grenzen einher⸗ krümmte und ſo reifte der Entſchluß in mir, von meinem neuen Standpunkte aus mit jener Welt, die mir plötzlich eine freundliche Miene zeigte, zu verkehren und hierauf theilweiſe meine künftige Thätigkeit zu begründen. Ich wollte als mercantiler Journaliſt wirken, und warf mich, um meinen praktiſchen kaufmänniſchen Anſchauungen einen höhern Schwung zu geben, mit großem Eifer und ſchönem Erfolge auf die Nationalökonomie. Dieſes Studium hielt meinen erregten Gefühlen ein maßvolles Gleichgewicht und verlieh meinem Geiſte den Ernſt und die Ruhe, welche das überwältigende Gefühl unſäglicher Wonne in die Grenzen zurückdrängte, die das Leben ſo gut wie den wilden Strom des Genius zu einem harmoniſchen, ruhigen Kunſtwerk formen.

Es war mein größter Stolz, wenn ich Laura an meinem Arme führte und im traulichen Geplauder mit ihr manchen alten bekannten Weg ging, den ich ſonſt allein, unbeachtet und im Gefühle meiner Einſamkeit oft zurückge⸗ legt hatte. Die Welt verjüngte ſich vor meinen Augen; ich mied nicht mehr die Geſellſchaft andrer Menſchen; gern