74 Kettel zuſammengehalten wird, in ſchräger Richtung in die Luft ſtößt und wieder an ſich zieht, als kämpfte er gegen einen Mann zu Pferde.— Dann ſehe ich die Kellerthüre offen ſtehen und höre Jemanden unten mit Flaſchen klap⸗ pern und ſehe plötzlich einen lichten Schein die rabenſchwarze Kelleröffnung erhellen und Jemanden, eine Lampe in der Hand, aus der Tiefe die ſteinernen Stufen heraufkommen. Unter der Treppe ſteht ein Kinderwagen von braunem Korbgeflecht und mit einem grünen Verdeck, an welchem Meſſingknöpfe funkeln. Er gehört den Miethsleuten der erſten Etage und eben höre ich meinen Vetter im heftigen Wortwechſel mit dem Dienſtmädchen, das vergeſſen hat, die Deichſel des Wagens emporzurichten, ſodaß ſich die Leute daran geſtoßen haben. Ich öffne die Hofthür und fühle deutlich die Anſtrengung, die dazu gehört, denn ein ſchweres Bleigewicht an einem ſtarken Bindfaden übt einen Gegendruck aus, damit ſich die Thür nach dem Oeffnen ſofort von ſelbſt wieder ſchließt und dies letztere geſchieht mit einer ſolchen Energie, daß ich in Gefahr komme, von der Thür zerquetſcht zu werden und auf der oberſten Stufe der kleinen Steintreppe, die in den gepflaſterten Hof hin⸗ abführt, ſtehen bleibend, von den Druck der hinter mir zu⸗ ſchlagenden Thür die Stufe hinabgedrängt werde. Ich ſtehe im Hofe und höre im Holzſtalle rechts Jemanden Holz hacken und daneben eine Ziege meckern, auf der andern
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