ßer Aufregung, nur einer Lüge wegen, die darin ſteht. Ich will ſie heraustilgen und dann ſind die Blätter für immer Ihr Eigenthum.“ 5 „Ich will die Lüge leſen. Mit dieſen Blättern geben Sie mir Ihr Geheimniß. So wie Sie es mir geben, ſo will ich es kennen lernen. Kein Wort darf geſtrichen, nichts Geſchehenes darf ungeſchehen gemacht werden. Sonſt verzichte ich auf das Geſchenk Ihres Vertrauens und gebe es Ihnen noch in dieſem Augenblicke ungebraucht zurück.“ „So leſen Sie, und wenn es Folgen haben ſollte—
ich ſchütze Sie und mich davor. Leben Sie wohl.“ „Reiſen Sie mit Gott, mein Freund,“ ſagte Mahl⸗ mann und ſah in Froſt's Augen eine Thräne und ſchüttelte
ihm bewegt die Hand.„Noch Eins!“ rief er Froſt nach, als dieſer der Thüre zu ging,„darf meine Laura dieſe Blätter leſen?“
Froſt wandte ſich um, blieb eine Weile nachſinnend ſtehen, nickte ſtumm mit dem Haupte, und nachdem er Mahlmann noch ein Mal mit der Hand zugewinkt hatte, verließ er das Zimmer und Mahlmann war wieder allein.
Ende des ersten CTheils.


