Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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fortwährend unter ihm tanzte. Dabei blies er ſtarke Rauchwolken aus ſeiner Cigarre in die klare Abendluft und nahm nach jedem Zuge die Cigarre aus dem Munde, um ſie, je nachdem er die eine oder die andere Hand zu einer Bewegung oder zu einem dröhnenden Schlage auf den Tiſch brauchte, aus der Linken in die Rechte und aus der Rechten in die Linke wandern zu laſſen. Und all dieſe drohenden Gebehrden, all dieſer Kraftaufwand der Stimme galt einer höchſt gemüthlichen Beſchreibung, die er ſeiner Frau und Tochter von den glänzenden Läden und Schau⸗ fenſtern Trieſts entwarf.

Sein lebhaftes Geſpräch gerieth plötzlich in's Stocken; er ſah Jemand von Weitem kommen, der ſeine Aufmerk⸗ ſamkeit von dem bisherigen Gegenſtande ſeiner Unterhal⸗ tung abzog. Der Ankommende war Froſt, der um dieſe ſpäte Abendſtunde vom Comptoir nach Hauſe zurück zu kehren pflegte. Der Kapitän nahm jederzeit ein ganz be⸗ ſonderes Intereſſe an Froſt. Auch jetzt falteten ſich ſeine markirten Geſichtszüge zu einem Lächeln, in welchem eine aufmerkſame Beobachtung und zugleich ein gewiſſes Be⸗ fremden lag; ſeine kleinen ſchwarzen Augen blickten ſchlau und bewundernd auf Froſt, der eben heran trat und die kleine Geſellſchaft höflich grüßte.

Sie gehen wieder unter Segel? fragte Froſt den Kapitän.