Teil eines Werkes 
4. Bd. (1868)
Entstehung
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neue ſchwere Sorgenlaſt ſeine Stirn; leichten Muthes nahm er, als er ſeine Kaſſe gelehrt ſah, ſeine Zuflucht zum Leihhaus und ohne Seufzer trennte er ſich endlich auch von ſeiner Bibliothek, die zu einem Antiquar wanderte. Frau Stubenrauch verbrachte den größten Theil ihrer Zeit bei Enkel und Tochter. Sie hatte daheim nichts zu verſäumen, denn allem Anſcheine nach trieb ſie ihre Geſchäfte nicht mehr, obwohl auch hierüber zwiſchen ihr und Roſa nie ein Wort gefallen war. Roſa hatte ſeit ihrer vollſtändigen Wiedergeneſung eine eigenthümliche Grille. Sie behauptete nämlich gegen Arthur und die Mutter, ſie habe ihre Stimme eingebüßt, obwohl beide ihr wiederholt das Gegentheil verſicherten. Als ſie einſt mit der Mutter allein war und eben wieder geſungen hatte, fragte ſie, vom Piano aufſtehend:

„Nicht wahr, Mutter, es iſt nicht mehr derelbe Ton wie früher?“

„Auf mein Wort, Roſa“, entgegnete die Mutter,„Deine Stimme hat ſich nicht geändert. Ich begreife nur nicht, weshalb Du jetzt ſo großen Werth darauf legſt.“

„Wenn ich Dir's ſage, willſt Du mir nicht böſe ſeyn?“

„Warum böſe?“

„Weil Du mich einſt vergebens bateſt, etwas zu