—y
dilettantin, als einer ſeiner Diener zu ihm trar und ihm etwas ins Ohr flüſterte. Er erhob ſich ſchnell von ſeinem Seſſel und verließ den Salon. Im Vorzimmer ſtand der größte Theil der Dienerſchaft beiſammen.
„Haſt Du denn auch recht geſehen?“ fragte der Doctor jenen, der ihm die geheime Meldung gemacht hatte.„Iſt es nicht Täuſchung geweſen? Vielleicht daß der Mond in die Fenſter ſcheint?“
„Nein“, verſetzte der Diener etwas kleinlaut,„der Mond kann es nicht ſein. Es war, als wenn Jemand mit einem Lichte im Zimmer hin und her ginge. Mitunter wurde es ganz hell, als wenn es ſich dem Fenſter näherte, und dann wieder düſter, als bewegte es ſich nach der Thür. Zuletzt verweilte es nur in der einen Hälfte des Zimmers, die vom Platze aus geſehen linkz liegt, während die andere Seite finſter blieb, und dort ſtand es ſtill, und dort haben’s auch die Andern geſehen, die ich darauf aufmerkſam gemacht habe.“
„Ahr habt es auch geſehen?“ wandte ſich der Doctor an die, übrigen Diener, welche mit langen Geſichtern umherſunden und die Frage im Chor bejahten.
„Und warum kam keiner von Euch auf den Einfall, die Sache an Ort und Stelle zu unterſuchen, ſtatt von unten hinaufzugaffen?“
Dieſer Verweis brachte eine ganz andere Wirkung


