Teil eines Werkes 
4. Bd. (1868)
Entstehung
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Und was that ich, fragte Karl gleichgültig,wo⸗ durch ich mir Ihr Vertrauen verſcherzte?

Sie machten mich einſt glauben, ſagte ſie lächelnd, daß ich ihr Herz beſäße.

Ich erinnere mich in der That, es eine Zeit lang vermißt zu haben.

Es hing an meinem Halsſchmucke verſetzte Adeline, über den betroffenen Gegner triumphirend.

Und das konnten Sie vergeſſen? Auf dieſem be⸗ denklichen Grunde bauten Sie weiter?

Wenn es gefährlich war, ſo würden Sie mich daran verhindert haben, warf Adeline ein;ich verſchmerzte meine Zweifel, um ſie als Tröſter wieder hervorzuſuchen, als ein rauher Sturm unſern Bund zerriß.

Karl hatte kein Intereſſe daran, das Schickſal zu erfahren, welches er in der Erinnerung Adelinens ſeit ihrer Trennung gehabt habe.

Ein ander Mal ſuchte ſie ihn auszuforſchen, inwie⸗ weit er bei dem Vertrauen, das ihm der alte Hofacker geſchenkt hatte, von ihrer Vorgeſchichte Kenntniß erlangt haben könnte; aber in ſeiner Apathie ließ er die Gelegen⸗ heit vorübergehen, ohne durch eine boshafte Anſpielung die Majorin zu beunruhigen.

Er bewunderte nur die Ausdauer und Selbſtver⸗

leugnung, mit welcher Adeline über dem Grabe er⸗ 3 1*