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Die andere Hälfte des Hauſes dagegen möchte man für den Marktplatz einer italieniſchen Stadt zur Carnevals⸗ zeit halten, denn wie dort aus den Fenſtern der Gebäude, blicken hier aus den Logen ſchöne Masken auf das Ge⸗ wühl herab, und Grüße, Bonbons und Bouquets fliegen hinauf und hinunter in geheimnißvollem Verkehr.
Ein blauer Huſar führt an jedem Arme eine Dame, beide in eleganten Phantaſiemasken und altdeutſchen Puder⸗ perrücken. In ihren bauſchigen Ober⸗ und Unterkleidern ſchweben ſie wie auf Wolken einher. Sie unterſcheiden ſich in ihren Coſtümen nur durch die Farben. Die eine iſt, mit Einſchluß des nur einen kleinen Theil der Puder⸗ friſur bedeckenden Hütchens, vorherrſchend in Weiß ge⸗ kleidet, die Andere ebenſo in Hellroth. Beide ſind von ſchlankem Wuchſe. Das hellrothe Hütchen nimmt ſich ungleich kecker auf dem Haupte der üppiger gebauten Dame aus, deren ſchneeweiße Arme ſich in verführe⸗ riſcher Rundung unter den weiten Spitzenärmeln ver⸗ lieren. Sollen wir entſcheiden, welche von den Begleite⸗ rinnen des ſtattlichen Huſaren den bewußten zweiſilbigen Namen trägt, ſo ſtimmen wir ohne Bedenken für die zartere der beiden Geſtalten, in deren Bewegungen etwas ungemein Anmuthiges liegt, ſie mag nun das Köpfchen drehen oder den Saum ihres langen Gewandes vor der Gefahr eines Fußtrittes ſchützen.


