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aus den Fenſtern lautlos über den Schnee ſchwebender Sänften heraus, und von einem großen Hotel her fliegen durch das Schneegeſtöber ſturmſchnell mehrere Fackeln, aus deren dunkelrother Glut Bruchſtücke eines Vier⸗ geſpanns hervortreten, wie man es nur in Reſidenzen zu ſehen gewohnt iſt.
Das Schauſpielhaus ſteht in ſtrahlender Helle.
Man hat den großen Candelabern vor dem Feſtlokale ihre Staatsmützen aufgeſetzt, und während ſonſt nur eine mäßige Anzahl von Flammen dem Platze die nöthige Beleuchtung geben, ergießt heute ein wahres Flammenmeer aus pyramidenförmig angebrachten zahlloſen Oeffnungen einen tageshellen Schein auf die langen Reihen bereit⸗ ſtehender Fiakerſchlitten und auf die zahlreiche Menſchen⸗ maſſe, die der brauſenden Muſik lauſcht oder neu an⸗ kommende Ballgäſte neugierig begafft.
Die Corridore, in welche die Logen der verſchiedenen Stockwerke einmünden, erkennt man heute nicht wieder. Die Wände ſind mit grünem Tannenreiſig überdeckt, das ſich oben zu einer laubenartigen Decke wölbt. Die aus dem Grün hervorſprühenden Gasflammen bilden Arabes⸗ ken und Bouquets, und in gewiſſen Zwiſchenräumen ſind Fahnen, Trophäen und Wappen in den bunteſten Farben angebracht. Zahlreiche Masken ſchwärmen hier umher, treten plötzlich wie durch Zauberei aus der grünen Wand


