Teil eines Werkes 
2. Bd. (1868)
Entstehung
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„Ja, ja, Roſa“, fuhr Arthur mit erzwungenem Humor fort,„Ihr Loos iſt der Ruhm. Wenn man das einſt dem ehrgeizigen Knaben geſagt hätte, dem allein ſchon der Gedanke unerträglich war, ſeine Geſpielin ſollte vor ihm die Kenntniß der franzöſiſchen Sprache und die Muſik voraus haben, wenn man ihm damals geſagt hätte, daß er es einſt nicht weiter bringen werde wie jeder andere gewöhnliche Menſch, während Roſa die licht⸗ volle Bahn der Berühmtheit— hahaha, haben Sie mit⸗ unter an jene Tage zurückgedacht?“

„Oft genug“, entgegnete Roſa,„vielleicht öfter als Sie; dafür glaube ich einen ſchweigenden Beweis zu haben.“

„Haben Sie etwas Böſes darin gefunden“, ſagte Arthur,„daß ich Ihnen nie eine Zeile ſchrieb, wie ich Ihnen verſprach, als ich nach dem Gymnaſium ab⸗ ging?“

„Warum etwas Böſes? Wußte ich doch, daß ſich Kinder immer allzu viel vornehmen. Das iſt ſo der Lauf der Dinge.“

„Das iſt die alte Geſchichte, die Tauſenden paſſirt iſt“, ſagte Arthur mit bitterem Lachen,„das ſind die alten Erinnerungen, wo wir als Kinder Vater und Mutter geſpielt haben, wo wir niederknieten und uns von einem dritten Kinde feierlich trauen ließen, wo es