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baren Mondes darauf, in ihrem ſchwarzen Auge, deſſen verzehrender Blick ihn geſtreift hatte, ſchwand Arthur's Erinnerung an Alles, was jemals ſein Herz bewegt hatte. Er ſuchte und fand ſie regelmäßig in der Kirche, er folgte ihr bis an die Schwelle eines Palaſtes, er ſtand tagelang dem Balcon gegenüber, auf welchem ſie ſich zuweilen zeigte.
Welch ein reicher Lohn für Arthur war das leiſe, kaum bemerkbare Neigen des Hauptes, ſo oft ſie den Jüngling erblickte; wie begann ſein Herz zu ſchlagen, wie kochte das Blut in ſeinen Wangen, wenn er das Ziel ihres glühenden Auges wurde, das mit einem unnenn⸗ baren Ausdrucke auf ihm ruhte, als fühle es ſelbſt alle Qualen und Wonnen, die ſich in Arthur's Innerem jagten. Aber ſie war nie ohne Begleitung eines finſtern Mannes.
In einer Gondel glitt Arthur eines Abends über die Wellen des Hafens. Er dachte an die Sennora. Da plötzlich ſchwebte ſie in einer reich verzierten Barke dicht an ihm vorüber und beider Blicke begegneten ſich wie zwei Blitze. Der finſtere Gefährte war wieder bei ihr, und Arthur bemerkte, wie ſie jetzt nach jenem einen lauernden Blick warf und dann ängſtlich die Entfernung zu meſſen ſchien, die beide Fahrzeuge mit jedem Ruder⸗ ſchlage weiter von einander trennte. Da plötzlich reißt


