aufregenden Thätigkeit; aus ihrem Auge blickt noch immer
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Es begegnen ihm Leute auf der Treppe, aber er mag nicht fragen. Jetzt ſteht er vor der Klingelthür. Ein eigenthümlicher, nicht unangenehmer Geruch, der ihn früher ſtets an dieſer Schwelle empfing, herrſcht noch immer hier, gleichſam wie der gefangene Dunſtkreis vergangener Zeiten. Arthur zieht die Glocke. Jemand kommt und öffnet. So wenig Umſtände wie dieſer grünröckige, mit einem kurzen Schwert bewaffnete Fremde hat noch Nie⸗ mand mit Frau Stubenrauch gemacht; ein kurzes„Guten Tag!“ ein Blick in das offenſtehende Wohnzimmer, der laute Zuruf:„Ah, Fräulein Stubenrauch!“ ein paar dröhnende Schritte— und drin war er, ehe noch Frau Stubenrauch den Schlüſſel wieder umgedreht hatte.
Roſa iſt nicht erſtaunt. Ihr Erröthen, ihr Lächeln und ihr Blick ſcheinen zu ſagen: Halb bin ich überraſcht, halb hatte ich's gehofft. Und die Theaterfee ſteht jetzt vor Arthur, als wäre ſie aus Liebe zu einem Sterb⸗ lichen ſelbſt eine Sterbliche geworden. Wie iſt ſie hier, wenn auch umgeben von einer Menge prangender Bou⸗ quets, die Arthur an die gefeierte Sängerin erinnern müſſen, dennoch eine ſo ganz Andere, in dem einfachen gelben Morgenkleide mit den ſchwarzen Streifen! Das Incarnat der ſammtnen Wangen iſt hier einer ungemein zarten Bläſſe gewichen, vielleicht die Folge ihrer innerlich


