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weiter an den Doctor, war auch nicht neugierig, zu er⸗ fahren, wie ſich ſeine Beziehungen zu Roſa dem Doctor erſchloſſen hatten. Aber mit der poetiſchen Täuſchung war es jetzt vorüber, und um die Sache vollends kurz ab⸗ zuthun, beſchloß Arthur, ſeiner Jugendfreundin eine erſte und letzte Viſite zu machen. Eine letzte Viſite deshalb, weil er ſich mehr oder weniger einer praktiſchen An⸗ ſchauungsweiſe zuneigte. Er würde ſeinen eigenen Beruf verachtet haben, wenn dieſer ihm nur die Aufgabe geſtellt hätte, den Bewohnern des Waldes aufzupaſſen und die Küchen mit Wildpret zu verſorgen, und war längſt ge⸗ wohnt, ſein grünes Revier nach Klaftern zu bemeſſen und über den Laien zu lächeln, der das Schwinden der ſchattigen Waldidylle beklagte. Er konnte ſeinen Homer auswendig und war ein begeiſterter Verehrer Shakſpeare's und unſerer deutſchen Dichterheroen, aber er las nie einen modernen Roman und dachte über das Epigonenthum nicht viel beſſer als über den Müßiggang. Er ging zu ſeiner Zerſtreuung gern ins Theater, ſah und hörte gern etwas Gutes, Gediegenes, ſpendete den Darſtellern gern ſeinen Beifall, aber von der Menſchenwürde des Theater⸗ völkchens hielt er nichts. Deshalb eine erſte und letzte Viſite.
Zuvörderſt wollte Arthur überhaupt dem alten Hauſe einen Beſuch machen, und wenn Roſa wirklich noch dort


