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Der glückliche Onkel gab das huſtend zu, meinte aber, das thäte nichts, und fand dieſen Umſtand neben einem ſo wichtigen Ereigniß, wie die Ankunft des Neffen, nicht der Rede werth.
Mit lauter, das Rollen der Räder übertönender Stimme erzählte Arthur dem Ontkel allerlei Neuigkeiten, und damit der Neffe ſein Schweigen nicht für Theil⸗ nahmloſigkeit halte, lehnte der Onkel ſich weit vor, ſo⸗ daß Arthur im Scheine der Wagenlaternen deutlich das lebhafte Zunicken ſeines Kopfes bemerken konnte.
Es war ſchon ziemlich ſpät am Abend, und Oheim und Neffe begaben ſich bald nach ihrer Ankunft in der Saulapotheke in ihre Schlafzimmer. Der alte Hofacker verbrachte, wie gewöhnlich, eine ſchlafloſe Nacht, und ſo⸗ bald die Morgendämmerung zum Fenſter hereinbrach, ſtand er auf. Arthur lag noch in feſtem Schlummer und der Onkel glaubte vorauszuſehen, daß noch manches Stündchen hinſchleichen würde, ehe er ihm guten Morgen wünſchen könne. Er nahm inzwiſchen Arthur's Photographie von der Wand und verlor ſich in langes Anſchauen. Dann griff er nach einem Oelportrait, das einſt Arthur's Aeltern gehört hatte und auf welchem dieſer als dreijähriger Knabe mit blauen Engelsaugen im bloßen Hemdchen dar⸗ geſtellt war und mit beiden Händen einen großen Apfel feſthielt.


