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ner Bewohner; nicht als ob alle uͤber den Kum⸗ mer ihres Herrn oder uͤber die welkende Ge⸗ ſundheit der ſchoͤnen Zeefa wirklich getrauert haͤtten, ſondern es war eine alte Gewohnheit unter dem Geſinde in des Nuwabs Palaſt, ſich das Geſicht ihres Herrn bei ſeinem erſten Er⸗ ſcheinen wohl zu merken, und ihrem eigenen den Tag uͤber den entſprechenden Aus druck von Freude oder Trauer zu geben.
Ein Tag nach dem andern verg ing⸗ und noch immer waren keine Nachrichten aus Per⸗ ſien angekommen. Der Nuwab, von der äu⸗ ßerſten Ungeduld gepeinigt, vernachlaͤßigte alle ſeine Geſchaͤfte, und ſchloß ſich in ſeinem An⸗ derun ein.
Moye⸗ed⸗din dachte eines Morgens daruͤber nach, wie er ſeinen Herrn aufheitern koͤnnte; da kam ihm der Gedanke, ihm eine Fahrt auf dem breiten Taptee vorzuſchlagenz ter trat an ſein Fenſter, von dem aus man den Fluß uͤber⸗ ſchauen konnte, um nach dem Stand des Waſ⸗ ſers zu ſehen; da bemerkte er ein ſtattliches Schiff, das eben den zweiten Schlagbaum paſ⸗ ſirte, und eben im Begriff war, anzulegen, als Bupoo, dieſe nie verſiegende Quelle von Neuig⸗ keiten, in das Zimmer trat, und ſchrie: Her iſt da Herr, er iſt endlich da.“ ¹
„Wer iſt da!“ rief ungeduldig der Deewan. „Wer? mein Herr, wer anders als Humza; ſo iſt denn die ganze Mordgeſchichte eine Luͤge; er iſt gekommen, verlaß Dich darauf, um die ſchoͤne Perſerin zu holen, und ſo iſt auf ein⸗
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