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Takteren, ein iſo viel bewegtes und mannigfaltiges Drama dar, daß wir unſere Schaufpieler ihre eigene Lebensrollen, mit eben dem Intereſſe ſpielen ſehen, welches wir fuͤhlen, wenn ſie uns auf der Buͤhne das Leben und ſeine Verhaͤktniße in ſeiner harmoni⸗ ſchen Einheir mit ſo vielem Reize vergegenwaͤrtigen. Eine binreißende Darſtellung, die uns raſch von ei⸗ ner Begebenheit zur andern fuͤhrt, deren jede einen lebhaften Eindruck zurüͤckläßt, eine reiche Phantaſie, die, obne ſich zu weit von der Wirklichkeit zu entfer⸗ nen, in der Erfindung der anziehendſten Ereigniſſe u nerſchöpflich iſt, ein heiterer Humor, und jene den Franken ſo eigenthuͤmliche Leichtigkeit, empfehlen die⸗ ſen Roman allen, denen es Vergnugen macht, in dieſer beweglichen Welt das Leben ſich ſpiegeln zu ſehen.
Napoleon vor dem Richterſtuhle Alexanders, Cäſars und Friedrichs des Großen. Vom General Jomini.
Erſter undzweiter Band. gr. 8.4 Rth. 18 gG. oder 3 fl.
Es verdient wohl nichts mehr, die oͤffentliche Auf⸗ merkſamkeit zu feſſeln, als Napoleon, der die Geſchichte ſeines ganzen Lebens Alexander, Caͤſar und Friedrich dem Großen erzaͤhlt, wobei er ih en die entſcheidenden Beweggruͤnde, die ihn in ſeinen großen Unternehmun⸗ gen verwickelt haben; die Reſultate, die er davon erwar⸗ kete, und die Hinderniſſe, die ihnen zuweilen entgegen⸗ traten, auseinander ſezt. Das Werk verſezt den Leſer in alle dramatiſchen Situationen, in die ſich der Ge⸗ neral des italieniſchen Heeres, der erſte Conſul und das Oberhaupt des Kaiſerreichs, hald durch ſein eigenes Genie, bald durch die Macht der Ereigniſſe warf; wenn man zweifelte, daß das Werk von Napoleon ſey, ſo wurde man wenigſtens der Meinung ſeyn, daß es von einem in allen ſeinen Geheimniſſen vertrauten Manne, von einem feinen Beobachter und richtigen Beurtheiler der Menſchen und Dinge geſchrieben worden ſey.
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