Teil eines Werkes 
4. Bdchen (1831)
Entstehung
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Weberſchen Freiſchützen, ſeine Vernehmung als Sachverſtändiger über die Frage in Antrag ge⸗ bracht,ob jener Klavier⸗Auszug als ein Nachdruck der Schleſingerſchen Original⸗Ausgabe zu betrachten ſey, und das Kammer⸗Gericht hatte Hoffmann's Freunde Hitzig deſſen Abhörung übertragen. Die⸗ ſer, der ſeinen, zu Zeiten ſchon der Agonie ähnli⸗ chen Zuſtand, am beſten kannte, wollte ihn mit der Sache verſchonen, erzählte ihm aber Geſprächsweiſe von der Berufung auf ſein Gutachten. Er ergriff den Gegenſtand mit vollem Eifer, erklärte, daß er ſein Zeugniß nicht verſagen möge, und gab ſein Ur⸗ theil über die zweifelhafte Rechtsfrage mit einer Beſonnenheit ab, wie ſie ihm in den geſündeſten Tagen eigen war. Zum Beweiſe deſſen, und da die Frage an und für ſich Intereſſe hat, iſt es nicht für unangemeſſen erachtet worden, einen Auszug aus dem betreffenden Protokolle in den Beilagen beizufügen.

Etwa den 20ten oder 241ten Juny zeigten ſich die Vorboten des nahen Todes in der Unfähigkeit et⸗ was zu genießen, einer größeren Neigung zum Schlaf, als früher Statt gefunden, und einer Un⸗ luſt an den gewohnten Beſchäftigungen. Am 24ten Abends war er, wie früher bereits erwähnt, ſchon erſtarrt bis zum Halſe, und fühlte bis in dieſe Re⸗ gion des Körpers keinen Schmerz mehr.»Nun werde ich wohl bald durch ſeyn, rief er dem ihn