ſer es loben mußte, triumphirte der arme Kranke darüber, daß noch ein ſo kräftiger Geiſt in dem Scherben von Körper wohne, und ſchöpfte aus der Geſundheit des einen, neue Hoffnung auch für die Geneſung des andern.
Was Hoffmann übrigens in den letzten Monaten und Wochen dictirt, iſt zuerſt: Meiſter Wacht*), ſodann: des Vetters Eckfenſter**), ferner: die Ge⸗ neſung***); endlich: der Feind,— Fragment; †) da er faſt im Dictiren dieſer Novelle geſtorben.
*) Dies Charactergemaͤlde, voll von Ruͤckerinnerun⸗ gen aus dem Bamberger Leben des Dichters, iſt in Breslau bei Max und Comp., in einer Sammlung von Erzaͤhlungen und Maͤrchen von Tiek, Steffens u. a. erſchienen. Hoffmann hatte es dieſem Verleger noch ſelbſt uͤberlaſſen, und wollte ihm den Feind(ſ. u.) hazu geben, um ei⸗ nen Band zu bilden.
**) In den Beilagen.
in) Desgleichen. Zu dieſer Erzaͤhtung: die Gene⸗ ſung, hatte Hoffmann die unbeſchreibliche Sehn⸗ ſucht veranlaßt, die er nach dem Gruͤnen, was ihm in geſunden Tagen ziemlich gleichguͤltig war, empfand, und in dem Monate ſeines Todes ei⸗ nigemal befriedigte. Ganz entzuͤckt kehrte er im⸗ mer von dieſen Jammerfahrten, wobei vier Menſchen ihn in den Wagen tragen mußten⸗ und er oft die heftigſten Schmerzen litt, heim.
ꝛ¼) Eine koͤſtliche Reliquie, die in dem bei Schrag
in Nuͤrnberg herauskommenden Frauentaſchen⸗ buch erſchienen iſt.


