Teil eines Werkes 
4. Bdchen (1831)
Entstehung
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meinen tiefen Schmerz gerecht finden, und ihn durch Schweigen ehren. Hoffmann.

Dieſer Spaß konnte dem auffallen, der Hoff⸗ mann nicht kannte; nicht ahnete, wie nahe oft bei ihm Scherz an Schmerz zu graͤnzen pflegte. Der Herausgeber wußte, wie er es zu nehmen hatte. Am Abende fuͤhrte ihn ein Geſchaͤft aus ſeinem Hauſe, und an der Weinſtube vorbei, in welcher Hoffmann ſeinen Wohnſitz aufgeſchlagen. Wenige Schritte davon gewahrte er dieſen lang⸗ ſam und gebuͤckten Hauptes einhergehend. Hoff⸗ mann ward auch ſeiner im Augenblicke anſichtig, und:haben ſie meine Karte erhalten? fragte er mit Heftigkeit. Es wurde bejah't.Nun, ſo thun Sie mir die einzige Liebe, ſo fuhr er fort,und treten mit mir in dies Kaffeehaus(vor dem ſie eben ſtanden), wir koͤnnen da ungeſtoͤrt miteinan⸗ der ſprechen. Es geſchah, wie er geſagt, er riß den Freund mit Ungeſtuͤm in ein Hinterzimmer, ſah' ſich um, ob ſie auch allein wären, und nun begann er, mit vorausgeſchickter Bitte, ihn nicht zu verkennen; aber es ſey doch nun einmal ſo das Bekenntniß, wie ihn der Tod des Thieres er⸗ griffen(welches zu retten er Aerzte aus der Thier⸗ arzneiſchule hatte holen laſſen), zugleich aber auch eine Schilderung der Qual des Sterbens, daß ſich dem entſetzten Zuhoͤrer die Haare in die Hoͤhe