Teil eines Werkes 
4. Bdchen (1831)
Entstehung
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8⁵ er ferner daß er mit ſeinen herzgeliebten Freunden, nach langer Trennung(durch die un⸗ ternommene ſchleſiſche Reiſe), an einem Serapions⸗ tage wirklich wieder zuſammentrat, war er beſtimmt worden, jener Aufforderung Raum zu geben. Man findet hiernach in dem genannten Buche theils jene Erzaͤhlungen, theils einen fortlaufenden, zur Vereinigung derſelben in ein Ganzes, dienenden Dialog, in welchem er ſich vorgeſetzt, ein moͤglichſt treues Bild des Zuſammenſeyns der gleichgeſinn⸗ ten Serapionsbruͤder aufzuſtellen, wie ſie ſich ein⸗ ander die Schoͤpfungen ihres Geiſtes mittheilen, und ihr Urtheil daruͤber ausſprechen.

Im Fruͤhjahr des naͤchſtfolgenden Jahres 1820 hatte Hoffmann eine große Freude. Ein Reiſen⸗ der brachte ihm einen herzlichen Brief von Beet⸗ hoven*). Man muß ſeine Verehrung dieſes Mei⸗

*) Er moͤge in ſeiner großartigen Einfachheit hier ſtehen: Wien, den 23. Maͤrz 1820. Ich ergreife die Gelegenheit, durch Herrn N. mich einem ſo geiſtreichen Manne, wie Sie ſind, zu naͤhern. Auch uͤber meine Wenigkeit haben Sie geſchrieben, auch unſer Herr N. N. zeigte mir in ſeinem Stammbuche einige Zeilen von Ihnen uͤber mich. Sie nehmen alſo, wie ich glauben muß, einigen Antheil an mir. Erlau⸗ ben Sie mir, zu ſagen, daß dieſes von einem, b