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Dieſer letztere Aufſatz verdankt einem anmuthi⸗ gen Ereigniſſe ſeine Entſtehung. Zu Hitzig's Be⸗ kannten gehörte nämlich ein Schweſterpaar ausge⸗ zeichneter Sängerinnen,„zwei im Wettgeſang käm⸗ pfende Nachtigallen, aus deren tiefſter Bruſt hell und glänzend die herrlichſten Töne auffunkelten,«*) wie Kreisler ſie Wallborn ſchildert. Nichts war natuͤrlicher, als daß Hitzig wünſchte, ſeinem Freunde bald den Genuß zu verſchaffen, die Schweſtern zu hören; aber bei ihrer großen Beſcheidenheit wür⸗ den ſie es nicht gewagt haben, ſich vor dem Dich⸗ ter der Fantaſieſtücke zu produciren, die damals in allen muſikaliſchen Kreiſen Berlins von ſich ſpre⸗ chen machten. Hoffmann wurde daher dem eben von ſeinen Gütern angekommenen Fouqué, als ein gleichgültiger Doctor Schulz aus Rathenow beige⸗ ordnet, und ſo gelang es, die Schweſtern an das Inſtrument zu bringen**); aber kaum hatte der Geſang begonnen, er mit ſeinen klugen Augen da⸗ rein geſchaut, und ſein Wort dazu gegeben, als es
*) Kreisleriana Nr. IX.
*)„Man hatte mich heute Abend anders vorgezeich⸗ net; ich hieß naͤmlich Doctor Schulz aus Ra⸗ thenow, weil ich, nur unter dieſer Verzeichnung,
dicht am Fluͤgel ſtehend, den Geſang zweier Schweſtern anhoͤren durfte.“ a. a. O.
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