Teil eines Werkes 
4. Bdchen (1831)
Entstehung
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fen nackt ausgezogen, und in große Gruben zu 20, 30 verſcharrt. Hier hatten die ruſſiſchen Jaͤ⸗ ger unter dem wuͤthenden Feuer der franzoͤſiſchen Kanonen geſtuͤrmt. Das Feld war daher bedeckt mit Ruſſen, zum Theil auf die ſchrecklichſte Weiſe nverſtuͤmmelt und zerriſſen. So z. B. ſah⸗ ich einen, dem gerade die Haͤlfte des Kopfs wegge⸗ riſſen ein ſcheußlicher Anblick, Pferde, Men⸗ ſchen, daneben Gewehre, Saͤbel, geſprengte Pul⸗ verwagen, Tſchako's, Patrontaſchen alles in wilder Unordnung durch einander geworfen. Auf manchem unverſtuͤmmelten Geſicht ſah' man noch die Wuth, den Grimm des Kampfes; einer hatte gerade in die Patrontaſche gegriffen, um friſch zu laden, und ſo hatte ihn der Tod getroffen. Ein ruſſiſcher Offfzier, ein herrlicher, ſchoͤner Jüngling(hoͤchſtens 28 Jahr) hielt noch den Saͤ⸗ bel, uͤber den Kopf geſchwungen, in der rechten Hand, und war ſo zum Tode erſtarrt. Eine Kanonenkugel hatte ihn gerade auf der Bruſt, am linken Arm, getroffen, dieſen weggeriſſen und die Bruſt zerſchmettert, ſein Tod war leicht! Mir ſchien es, als bewege ſich etwas im Graſe, in einiger Entfernung; ich theilte es meinem Be⸗ gleiter, dem Advokaten Conradi, mit, wir gingen darauf zu; und ſiehe da, ein Ruſſe, dem beide Fuͤße auf das Jaͤmmerlichſte zerſchoſſen waren, ſo daß alles von geronnenem Blute klebte, ſaß ganz