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men Kandidaten der Theologie, denen das Gluͤck nicht beſchieden ward, Hofmeiſter in der Fa⸗ milie irgend eines reichen Gutsbeſitzers zu werden, und die daher ihre Tage unſchuldig in dem aͤrmlichen Kreiſe einer Dorfſchule ver⸗ leben muͤſſen. Als André ſeinem Unterrichte uͤbergeben wurde, ſchien er ungefaͤhr 40 Jahr alt zu ſein; er war bleich, mager und klein; den Kopf trug er gebuͤckt und ein wenig auf die Seite geneigt, als wenn die Natur ihn in die Quer auf ſeine Schultern geſetzt haͤtte. Allein dieß war nur eine Folge der Angewoͤh⸗ nung beim Schreiben, da er ſehr kurzſichtig war und ſich bei dieſer Beſchaͤftigung ſo weit vorwaͤrts niederbuͤckte, daß das Papier faſt von ſeinen Ohren beruͤhrt wurde. Doch bei gewiſſen Gelegenheiten erhob er ſeinen Kopf mit einer Art von Wuͤrde, und ſeine von Natur ſanfte, und das Mißtrauen gegen ſich ſelbſt verrathende Stimme erhoͤhte ſich dann bis zu dem Ausdruck der Beredſamkeit und
ſelbſt des Enthuſiasmus. Der kleine André wurde bald der erklaͤrte Guͤnſtling des Schulmeiſters, da ſeine kindi⸗


