Teil eines Werkes 
2. Theil (1823)
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richtete er ſich auf, mit der ihm angebor⸗ nen Wuͤrde blickte er die Menge an; das Zeichen des Kreuzes, das er ſegnend mit der Hand macht, verbreitet jene Stille, die ſonſt immer eine Folge dieſes Zeichens bei der Menge war. Sie kniete nieder. In dieſem Augenblick ſchmetterte ein un⸗ geheurer, in den weiten Saͤulengaͤngen des Tempels einem Donner gleich ſchal⸗ lender Schlag die Thuͤr der Kirche ein. Erſchrocken und außer ſich ſahen die Un⸗ gluͤcklichen ſich um, wie ſchreckliche Traum⸗ geſtalten erſchienen ihnen die den Gang der Kirche herabſtuͤrmenden, bruͤllenden Barbaren; Voͤlker, deren Geſtalt und Klei⸗ dung noch kein Einwohner der unglückli⸗

chen Stadt geſehen hatte. Alles ſank zit⸗

ternd nieder, ohnmaͤchtig kniete der Greis Gregor da und druͤckte die bebende Lippe an den Schaft des Crucifixes. Vernichtet lagen Helena und Irene da, ſie konnten nicht mehr Zeuge von dem ſeyn, was