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in ſeinem heiligen Geſchaͤfte. Die hohen Waͤnde des praͤchtigen Tempels erſchallten von dem Schluchzen der Todesopfer.— Conſtantin und Juſtiniani, umgeben von denen, die die Baſtei vertheidigen wollten, ſtanden entſchloſſen da, und blick⸗ ten auf das furchtbare Schauſpiel, das ſeiner Entwickelung ſich immer mehr naͤ⸗ herte. Daß ihre Herzen banger klopften— ſie waren ja Menſchen— wem koͤnnte das befremden? Aber keine Miene der Furcht zeigte ſich auf ihren Geſichtern, ruhig blick⸗ ten ſie um ſich her, auf die tauſend Ver⸗ theidiger, die ihre Aufmerkſamkeit zwiſchen den Tod drohenden Anſtalten der Feinde unnd zwiſchen der Wirkung, die dieſe An⸗ ſtalten auf den Geſichtern der beiden Anfuͤh⸗ rer hevorbrachten, theilten. Jetzt loͤſete ſich
die ungeheure Maſſe der Feinde auf; Aſiens
wildeſte Schaaren, mit Spießen und Bo⸗
gen bewaffnet, ſtellten ſich in die erſte
Linie, indeß von allen Seiten das Geſchuͤtz II. 17


